Karrieretag Hamburg

Lebenslauf: Die 10 häufigsten Fehler

Dos & Don’ts für deinen nächsten Karriereschritt.

Wenn du diese Seite siehst, haben wir vermutlich gerade auf dem Karrieretag miteinander gesprochen. Hier sind die 10 häufigsten Fehler, die Bewerber im Lebenslauf machen.

01

Rechtschreib- und Grammatikfehler

✕ Don’t

Den Lebenslauf nicht Korrektur lesen und auf die Autokorrektur vertrauen. Fehler in Namen von Unternehmen oder Ansprechpartnern sind besonders peinlich.

✓ Do

Den Lebenslauf mehrmals sorgfältig Korrektur lesen. Eine zweite Person bitten, ebenfalls darüber zu schauen. Tools wie Duden-Mentor oder LanguageTool können zusätzlich helfen.

02

Unpersönlicher Einheits-Lebenslauf

✕ Don’t

Einen einzigen, generischen Lebenslauf an Dutzende Unternehmen versenden. Das signalisiert mangelndes Interesse und fehlende Mühe.

✓ Do

Den Lebenslauf für jede Bewerbung individuell anpassen. Relevante Qualifikationen hervorheben und Schlüsselbegriffe aus der Stellenanzeige übernehmen, um ATS-Systeme zu passieren.

03

Fokus auf Aufgaben statt auf Erfolge

✕ Don’t

Nur alltägliche Aufgaben und Verantwortlichkeiten auflisten. „Zuständig für die Kundenbetreuung“ ist nicht aussagekräftig.

✓ Do

Konkrete Erfolge und messbare Ergebnisse präsentieren. „Steigerung der Kundenzufriedenheit um 15 % durch die Einführung eines neuen Feedback-Systems“ überzeugt mehr.

04

Falsche oder veraltete Kontaktdaten

✕ Don’t

Veraltete oder fehlerhafte Kontaktdaten angeben. Eine falsche Ziffer in der Telefonnummer kann dazu führen, dass du für ein Vorstellungsgespräch nicht erreichbar bist.

✓ Do

Alle Kontaktdaten doppelt prüfen. Die E-Mail-Adresse sollte professionell sein (vorname.nachname@email.de) und regelmäßig abgerufen werden.

05

Irrelevante Informationen

✕ Don’t

Den Lebenslauf mit irrelevanten Hobbys, veralteten Schulnoten oder nicht zur Stelle passenden Fähigkeiten überladen. Das lenkt vom Wesentlichen ab.

✓ Do

Nur Informationen angeben, die für die angestrebte Position relevant sind. Hobbys sollten einen Bezug zur Stelle haben oder positive Eigenschaften unterstreichen.

06

Lücken und Unwahrheiten

✕ Don’t

Lücken verschweigen, beschönigen oder mit Lügen füllen. Das zerstört das Vertrauen und kann auch Jahre später noch zur Kündigung führen.

✓ Do

Lücken (ab 2 bis 3 Monaten) proaktiv und ehrlich erklären. Neuorientierung, Weiterbildung oder Reise können positiv dargestellt werden. Statt „arbeitslos“ immer „arbeitssuchend“ schreiben.

07

Schlechtes Layout und Formatierung

✕ Don’t

Ein unübersichtliches, überladenes Layout mit verschiedenen Schriftarten und -größen verwenden. Das wirkt unprofessionell und ist schwer zu lesen.

✓ Do

Ein klares, strukturiertes Layout wählen. Eine gut lesbare Schriftart (Arial, Calibri) in angemessener Größe (10 bis 12 pt) verwenden und genügend Weißraum lassen.

08

Falsche Länge

✕ Don’t

Einen Roman schreiben oder relevante Erfahrung auf eine Seite quetschen. Beides ist für Personalverantwortliche frustrierend.

✓ Do

Die Länge an die Berufserfahrung anpassen. Für Berufseinsteiger ist eine Seite ideal, bei mehrjähriger Erfahrung sind bis zu zwei Seiten in Ordnung.

09

Unprofessionelle E-Mail-Adresse oder Foto

✕ Don’t

Eine unseriöse E-Mail-Adresse oder ein Urlaubsfoto verwenden. Das hinterlässt einen unprofessionellen ersten Eindruck.

✓ Do

Eine seriöse E-Mail-Adresse (vorname.nachname@provider.de) verwenden. Für das Foto: professionelles Bewerbungsfoto vom Fotografen, das zur Branche passt.

10

Veraltete Begriffe und fehlende Keywords

✕ Don’t

Veraltete Begriffe wie „EDV-Kenntnisse“ verwenden, wenn in der Stellenanzeige von „IT-Skills“ die Rede ist. Das kann dazu führen, dass ATS-Systeme den Lebenslauf aussortieren.

✓ Do

Die Sprache der Stellenanzeige aufgreifen und relevante Keywords verwenden. Den Lebenslauf auf die spezifischen Anforderungen der Ausschreibung abstimmen.

Bereit für den nächsten Schritt?

Ein guter Lebenslauf öffnet Türen. Was danach kommt, entscheidet die Klarheit über dich selbst. Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, wo du stehst.

30 Minuten · Online · Kein Verkaufsgespräch